Praxis-Guide

Bilder richtig aufhängen

Das passende Werkzeug, die richtige Technik für deine Wand und eine klare Anleitung – damit dein Wandbild beim ersten Versuch gerade und sicher hängt.

Das brauchst du

Eine Grundausstattung reicht für die meisten Bilder.

Hammer & Nägel

Für leichte bis mittlere Bilder an stabilen Wänden.

Bohrmaschine & Dübel

Für schwerere Bilder und massive Wände wie Beton.

Wasserwaage

Unverzichtbar, damit das Bild wirklich gerade hängt.

Bleistift & Maßband

Zum präzisen Markieren der Aufhängepunkte.

Welches Werkzeug für welche Wand?

Leichte Wände

Trockenbau, Gips, Holzverkleidung

Bei leichteren Bildern reicht oft ein Nagel oder eine Schnellbauschraube direkt in der Wand. Bei größeren, schwereren Bildern sind spezielle Hohlraumdübel nötig.

Massive Wände

Beton, Ziegel, Sandstein

Hier führt kein Weg an Bohren vorbei. Für Beton eignet sich ein Bohrhammer, für Ziegel oder Sandstein reicht meist eine Schlagbohrmaschine mit passendem Dübel.

So gehst du vor

1

Position bestimmen

Halte das Bild probeweise an die Wand – am besten mit einer zweiten Person, die von einigen Schritten Entfernung die Wirkung beurteilt.

2

Höhe markieren

Als Orientierung gilt die Museumsregel: Die Bildmitte liegt bei etwa 145–155 cm über dem Boden, ungefähr auf Augenhöhe.

3

Leitungen prüfen

Vor dem Bohren mit einem Leitungssucher checken, ob sich Strom- oder Wasserleitungen an der geplanten Stelle befinden.

4

Aufhängepunkt messen

Miss auf der Rückseite des Rahmens den Abstand von der Aufhängung zur Oberkante und übertrage diesen Wert an die Wand.

5

Mit der Wasserwaage ausrichten

Erst jetzt bohren oder nageln – die Wasserwaage verhindert, dass am Ende doch alles schief hängt.

Lieber ganz ohne Bohren?

Für leichtere Bilder gibt es gute Alternativen ohne Löcher in der Wand.

Klebestreifen

Für leichtere Rahmen, spurlos entfernbar. Auf die angegebene maximale Tragkraft achten.

Klebenägel & -haken

Halten wie ein klassischer Nagel, ohne die Wand zu beschädigen – ideal für Mietwohnungen.

Galerieschienen

Einmal montiert, lässt sich die Bilderanordnung jederzeit flexibel verändern.

Häufige Fragen

Welches Werkzeug brauche ich zum Bilderaufhängen?
Grundausstattung: Hammer und Nägel oder Bohrmaschine mit Dübeln und Schrauben, dazu eine Wasserwaage und ein Bleistift zum Markieren. Für schwerere Bilder empfehlen sich zusätzlich Dübel.
Wie hänge ich ein Bild ohne zu bohren auf?
Klebestreifen, Klebenägel oder Klebehaken eignen sich für leichtere Bilder und hinterlassen keine Löcher. Wichtig ist, die angegebene maximale Tragkraft nicht zu überschreiten.
Wie hoch sollte ein Bild hängen?
Als Faustregel gilt die Museumsregel: Die Bildmitte liegt bei etwa 145 bis 155 cm über dem Boden, ungefähr auf Augenhöhe.
Wie finde ich heraus, ob in der Wand Leitungen liegen?
Ein Leitungssucher zeigt zuverlässig an, ob sich Strom- oder Wasserleitungen an der geplanten Bohrstelle befinden – das sollte vor dem Bohren immer geprüft werden.

Jetzt fehlt nur noch das richtige Motiv

Werkzeug bereit? Dann auf zur Kollektion.

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